Gerade sind wir von der langen Reise nach Ocala, Florida zurück gekommen. Alljährlich findet dort ein "Rainbow Gathering" statt und wir waren zum zweiten Mal anwesend. Alle 6 Männer unseres Teams konnten es kaum erwarten, bis es endlich los ging. Speziell die Jungs vom "LIFE Training" und unsere Praktikanten freuten sich. Schon Wochen vorher haben wir dafür geplant und organisiert.
Ganz früh am Morgen machten wir uns auf die Socken. Wir wollten so viele Meilen wie möglich am ersten Tag hinter uns bringen (insgesamt 2000 km eine Wegstrecke). Nach 20 Stunden Reise kamen wir wohlbehalten am Zielort an. Wir schnallten unsere Rucksäcke und Ausrüstungen auf den Rücken und marschierten Richtung Wald. Nach einer halben Stunde Wandern fanden wir einen geeigneten Platz und stellten unser Camp auf.
Es war unsere Absicht, den Leuten die am "Rainbow Gathering" teilnehmen zu dienen und ihnen die Liebe Gottes zu bringen. Zudem wollten wir sie auf unseren Dienst aufmerksam machen, im Falle sie ihr Leben auf der Strasse satt hatten und aussteigen wollten. So starteten wir eine kleine Küche am Hauptpfad.
Ganz praktisch schenkten wir den ganzen Tag Kaffee (70 liter pro Tag) und heisse Schokolade aus, und verteilten Frühstück und Suppen. Bald bekamen alle Wind von uns und so wurden wir als die "Creamandsugar-Küche" mit dem besten Kaffee in der Gegend bekannt.
Nebst dem Kochen und Servieren hatten wir tiefe Gespräche mit den Leuten über Jesus. Besonders unsere Lobpreiszeiten waren stark. Gottes Liebe, Gegenwart und sein Friede waren so spürbar in diesem Chaos und Unruhe, dass die Menschen von überall her kamen und zuhörten. Sie waren von der ehrfürchtigen Atmosphäre in unserem Camp berührt.
Viele der jungen Obdachlosen die wir erreichen, besuchen solche Zusammenkünfte. In Florida gab es Begegnungen mit Leuten die wir schon in Austin trafen oder unzähligen anderen, die von irgendwo her von uns hörten und uns kennen lernen wollten. Eine junge Frau aus Kalifornien hat öfters unsere Aufnäher wahrgenommen und freute sich, uns nun persönlich zu sehen.
Eine Woche ohne sanitäre Anlagen zu leben, dafür mit einem Haufen Hippies und obdachlosen Reisenden, war in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung. Aber wir können im Nachhinein sagen, dass es jede Minute wert war und wir glauben, dass die Saat die wir in die Herzen hinein gesäht haben, aufgehen wird.
Vielen Dank für alle Unterstützung und Gebete! Nur durch eure Partnerschaft ist es möglich, diesen Dienst an den Bedürftigen und Verlorenen zu tun.
Donnerstag, 23. Februar 2012
On the road again...
Mittwoch, 25. Januar 2012
Herzliche Grüsse vom HfaN-Team!
Wir hoffen dass ihr das letzte Jahr gut abgeschlossen habt und einen tollen Start ins 2012 hattet!
Unser Höhepunkt am Ende des letzten Jahres war definitiv die Weihnachtsparty auf der Strasse.
Es herrschte eine wunderbare Atmosphäre. Die Leute genossen das Essen, die Geschenke und die Gemeinschaft.
Obdachlose Freunde die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten tauchten plötzlich auf und wir fühlten uns wie an einem Familientreffen. Vielen Dank euch allen, die dieses Fest ermöglicht haben!
Voller Elan sind wir ins neue Jahr gestartet und haben mittlerweile tolle Dinge erlebt. Schon auf dem ersten Einsatz kam einer unserer obdachlosen Freunde zum Wohnwagen.
Er erklärte, dass er gerne zu uns aufs "Grundstück" kommen möchte um uns zu helfen, um dann gerechter vor Gott dazustehen. Er fühlte sich sehr verloren und hatte Angst, dass Gott ihn wegen seiner Sucht und seines Versagens ablehnen würde. Deshalb versuchte er, durch gute Taten Gunst bei Gott zu finden.
Wir erzählten ihm, dass Jesus ihn so akzeptiere wie er sei, und dass er nur durch Gottes Gnade allein Errettung und ewiges Leben bekomme. Der junge Mann konnte es kaum glauben und war begeistert zu hören, dass er dies alles genau dort auf der Strasse erhalten konnte.
Er übergab Jesus sein Leben! Was für ein wertvoller Augenblick dies war. Wo vorher Verzweiflung und Angst sein Leben kontrollierten, kehrten nun Frieden und Ruhe im Herzen ein. Als er sich später verabschiedete, zog er überglücklich seines Weges.Zwei Tage später ist Michael zu uns gestossen. Er nimmt am "LIFE Training" teil und es ist eine Freude und Ehre, ihn hier zu haben. Wir sind begeistert zu entdecken, was Gott für sein Leben bereit hält.
Michael erzählt:
"Ich bin ein junger 19 Jähriger und war bis vor kurzem obdachlos. Ich war nicht Drogen oder Alkohol abhängig, aber ich war verloren, suchte nach Gott und Antworten auf Lebensfragen.
Durch den Rat eines guten Freundes, dass das HfaN-Team mir helfen könnte, landete ich im "LIFEHOUSE". So kam ich aufs Grundstück und habe Jesus entdeckt. Er kann mir meine Fragen beantworten und mich auf dem Weg führen, den ich gehen soll."
Wie ihr lesen könnt, hat 2012 sehr gut begonnen und wir haben grosse Erwartungen, dass wir in diesem Jahr noch viele andere gute Neuigkeiten zum Mitteilen haben!
Cream and Sugar Parkplatz
In den letzten 4 Jahren durften wir den Parkplatz einer Gemeinde in Austin für unsere "Einsätze" mit dem Cream and Sugar Wohnwagen benutzen.
Wir sind sehr dankbar für die Beziehung welche zu den Verantwortlichen entstanden ist. Weil auf diesem Platz nun gebaut wird, können wir diesen Ort nicht mehr länger gebrauchen.
Deshalb sind wir auf der Suche nach einem neuen Ort wo wir entweder die Fahrzeuge parkieren können, oder einem Lokal das wir für unsere Zwecke mieten könnten.
Danke dass ihr im Gebet mit uns dafür einsteht!
Montag, 5. Dezember 2011
HELP Father's House Manila - Freude, unaussprechliche Freude!
“Ich werde dir etwas ganz tolles zu Weihnachten schenken. Es wird eine Überraschung sein. Du wirst dich so freuen über das Bild das ich male und was ich dir schreiben werde. Ich packe das dann auch schön ein!“ zischt die Kleine vor mir durch ihre Zahnlücke, dabei grinst sie übers ganze Gesicht und ich frage mich, ob sie mich überhaupt noch sehen kann durch die Schlitze in ihren Augen. Sie ist erst seit wenigen Tagen bei uns. Ich kann die Freude und Begeisterung gar nicht fassen, die sie ausstrahlt. Es ist direkt ansteckend. Es scheint als sei sie schon immer bei uns gewesen und doch ist sie neu und waren die sieben Jahre ihres kleinen Lebens der reinste Horror gewesen. Sie hatte ihre Schwester gedrängt:“ ich will ins Father’s House!“ und das, obwohl sie noch nie bei uns war und niemanden von unseren Mitarbeitern persönlich kannte. Sie kannte uns nur vom Hören Sagen. Ihre Tante, die selbst als Kind mal bei uns war, hatte ihr von dem Leben im Father’s House erzählt. Das hatte ihr gereicht, um einen Weg aus ihrer Verlassenheit zu sehen. Ein sieben jähriges Mädchen!" Mehr >>
Mittwoch, 16. November 2011
Texas - Gesunde Nahrung für die Seele
Wir lieben diese Art von Fragen. Jenny wollte diese Gelegenheit, Jesus anzubeten und seinem Wort zu zuhören, nicht verpassen. Es war offensichtlich, dass dieses Ereignis fest in ihrem Zeitplan für diesen Tag vermerkt war. Während der ganzen Predigt hörte sie aufmerksam zu. Sie erinnerte uns an einen trockenen Schwamm der jeden Tropfen Wasser absorbiert, der auf ihn gegossen wird.
Christy liebt es zu singen. Dennoch war sie sehr skeptisch als wir die Liedermappen zu verteilen begannen. Ihre bisherigen Erfahrungen mit Anbetung und Lobpreis waren sehr stark mit Langeweile verbunden.
Während sie der Predigt zuhörte versuchte sie laut denkend zu begreifen, was gesagt wurde. An einer Stelle sagte sie mit einer Stimme, die sowohl erstaunt und zugleich bitter klang: "Warum wurde ich in der Vergangenheit soviel Falsches gelehrt?"
Das ist der Zweck unseres Spice Up Gottesdienstes den wir jeden Montagabend bei unserem Cream and Sugar Wohnwagen feiern. Wir wollen für unsere jungen Freunde von der Straße die Möglichkeit schaffen, dem lebendigen Gott zu begegnen. Nach etlichen Jahren Dienst auf der Szene bemerkten wir, dass das herkömmliche Muster von
1. Evangelisation
2. Bekehrung
3. Jüngerschaft
Steter Tropfen höhlt den Stein. Wir sind überzeugt, dass viele dieser jungen Menschen schließlich durchbrechen und wahres Leben in Jesus finden werden.
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Montag, 31. Oktober 2011
Thailand - Hilfe durch das HELP-Team
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| Auszug aus der Reha |
| Packen von Hilfsgüterpaketen |
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| In der Reha |
| Rehagelände |
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| Versorgungsküche |
Spenden für Lebensmittelpakete und weitere notwendige Fluthilfe sowie für die spätere
Renovierung/Wiederherstellung unseres Rehazentrums nehmen wir gerne auf fogendem Konto entgegen:
Deutsche Bank PGK Hagen
BLZ 450 700 24,
Konto 26 26 26 5
IBAN: DE50 4507 0024 0262 6265 00
SWIFT-BIC: DEUT DE DB450
Verwendungszweck: Fluthilfe Thailand
Hintergund:
Die Wassermassen, die derzeit einen großen Teil von Thailand bedecken, zwangen auch unser Team zur Evakuierung.
Zwar ist das Zentrum von Bangkok noch nicht so schlimm betroffen, aber der Stadtrand, wo auch die HELP-Drogenrahe ihren Sitz hat, ist überflutet. Wasseranschluss und Strom gibt es schon seit einiger Zeit nicht mehr.
Jetzt sind sie mit Hilfe von Freunden in ein Gebiet gezogen, von wo aus sie wieder als Helfer tätig werden.
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| Auszug |
Eines der Autos hatten wir leider nicht mehr aus dem nahegelegenen Parkplatz rausbekommen. Das Wasser stand schon zu hoch, um damit noch zu fahren. Wenigstens steht es etwas erhöht. Wiir werden dann sehen, ob es reicht. Das Wasser dürfte auf unserem Rehagelande mittlerweilen gegen 1.2 – 1.5 m stehen.
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| Rehagelände |
In Bangkok ist es ja so, dass auch die Versorgungswege für Nachschub zusehends abgeschnitten werden. Lebensmittel in der Stadt werden knapp, Regale wurden leergekauft, Frischwaren können nur schwer nachgeliefert werden, und wenn, dann zu einem horrenden Preis.
Wir werden sehen, wie sich diese und weitere Sachen entwickeln. Wir wollen dran bleiben und der Not begegnen. Wir beten für ein gutes Gelingen im Organisieren und für die nötigen finanziellen Mittel zum Einkauf von Lebensmittel, Benzin und Spenden von Naturalgaben.
Herzliche Grüße aus Thailand
Rolf Niederer
Dienstag, 18. Oktober 2011
Unterwegs mit Gott!
Hallo, mein Name ist Tim, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Lüdenscheid, Deutschland, und bin dort Mitglied der "FCJG".Anfang August trat ich hier in Austin einen zehnmonatigen Freiwilligen-Dienst bei "Help for all Nations" an.
Schon in diesen ersten zwei Monaten habe ich viel erlebt und durfte einige Erfahrungen mit dem Team sammeln. So geschah bereits bei der Einreise ein kleines Wunder. Ich konnte nach einigem Hin und Her schlussendlich mein Visum für 12 Monate in den Händen halten!
Das wahrscheinlich Erste was mir beim Verlassen des Flughafens auffiel, war das im wahrsten Sinne des Wortes "atemberaubende" Wetter. So war es die letzten Monate konstant heiss und trocken, was zu den Bränden geführt hat, von denen ihr sicher schon in einem vorherigen "inside" gelesen habt. Das war auch für mich eine extrem Situation, in der ich mich noch nie zuvor befand. Es fühlte sich geradezu surreal an, auf einmal hautnah an einer solchen Katastrophe dran zu sein. Hier habe ich aufs Neue gemerkt, dass es wichtig ist, Gott grösser als all diese Dinge zu erkennen und ihm die Situation anzuvertrauen.
Ein fester Bestandteil meines Alltags sind die Einsätze mit dem "Cream and Sugar" Trailer in Austin. Ich finde jeden Einsatz sehr spannend. Es ist toll, Zeit mit den Obdachlosen zu verbringen, ihre Geschichten zu hören und selbst etwas mitzuteilen. Ich erinnere mich besonders an eine Situation während meines ersten Einsatzes.
Ein Mann, der regelmässig zu uns kommt, sagte nach der Anbetungszeit des Gottesdienstes, er hätte zum ersten Mal Gottes Gegenwart gespürt. Dieses "kleine" Ereignis hat mir gezeigt, was für grossartige Möglichkeiten wir haben, und wie Gott uns benutzen kann um Herzen und schlussendlich Leben zu verändern. Das war wirklich ein genialer Start für mich!
Sehr hilfreich für mich ist, dass ich mit Chris zusammenlebe, einem Teilnehmer des "LIFE Trainings". Er kam vor gut einem Jahr zu dem Team, hat sein altes Leben auf der Strasse aufgegeben und startete neu durch. Gemeinsam mit ihm verbringe ich auch grösstenteils die Arbeitszeiten neben den Einsätzen.
So sind wir momentan damit beschäftigt, unser neues "Gemeinschaftshaus" zu renovieren. Wir haben in den letzten Wochen den Teppich entfernt und machen jetzt die Wände zum Streichen bereit. Auch wenn es zeitweise Arbeiten sind die viel Geduld erfordern, macht es gerade mit Blick auf das Endergebnis Spass dort zu arbeiten!
Gott führt mich in eine neue Tiefe und begegnet mir in den persönlichen Zeiten mit ihm. Es ist super stark für mich, ein Jahr für Gott zu investieren, mich von keiner Ablenkung aufhalten zu lassen und fokussiert vorwärts zu gehen.
Es ist toll zu sehen, wie sich Gott zu der Entscheidung stellt. Dass ich mein Visa bekommen habe, hier guten Anschluss gefunden habe und mich rundum wohlfühle ist nicht zuletzt sein Verdienst. Auch finanziell wurde ich kürzlich noch einmal sehr gesegnet. So wurde mir staatliche Unterstützung zugesagt, die mir sehr hilft und auch im Vorfeld habe ich in dieser Hinsicht wirklich Versorgung erlebt. Dies alles ist sehr ermutigend für mich.
Es ist einfach total stark mit Gott einen Weg zu beschreiten!
Vielen Dank!
Gottes Treue und eure Mithilfe begeistern uns!
Ende Juli haben wir das neue "Gemeinschaftshaus" auf unser Grundstück transportiert, und bis heute haben wir schon die Hälfte der Kosten für die Renovation und Infrastruktur erhalten. Dies hat uns sehr ermutigt.
Ganz herzlichen Dank für eure Grosszügigkeit und Unterstützung in diesem wichtigen Projekt!
Euer HELP for all Nations Team
Mittwoch, 28. September 2011
Mongolei - Aus dem Tagebuch einer Missionarin
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| Bei der Eis-Auslieferung |
Mittwoch, 31.8.: Spontan helfe ich Urnaa* beim Ausliefern von Eis an verschiedene Läden im Ort. Unsere Bäckerei hat den ganzen Sommer über selbst Eis gemacht und verkauft. Abends feiern wir den Geburtstag von einem Teenager, der bei uns wohnt.
Donnerstag, 1.9.: Schulanfang. Nach 3 Monaten Sommerferien ein großes Ereignis. In Schuluniform und mit weißen Schleifen im Haar sieht man morgens Scharen von Kindern zur Schule laufen. Ich helfe, wie jeden Donnerstag, beim Kochen für die Kinderspeisung. Es gibt Eintopf mit Nudeln. Heute kommen etwa 25 Kinder.
Der ganze Rundbrief als PDF-Datei zum Download >>





