Donnerstag, 26. April 2012

eine einmalige Gelegenheit...

Mein Name ist Chris und ich wohne schon seit fast zwei Jahren hier auf dem LIFEHOUSE Grundstück.
Ich bin dankbar für die Zeit, die ich im LIFE Training mit dem HELP for all Nations (HfaN) Team verbracht habe, sie hat mich total verändert.
Mein altes Leben auf der Strasse, ein Leben voller Gewalt, Angst, Drogen und Ruhelosigkeit, habe ich hinter mir gelassen. Gott hat mir sein Herz durch das Vorbild der Christen gezeigt und mich tief berührt.
ER hat mich in ein neues Leben, erfüllt mit Hoffnung, Frieden und Liebe für andere Menschen und IHN, geführt, was mich inspiriert, anderen zu helfen wie sie richtige Entscheidungen treffen und die Dunkelheit in ihrem Leben überwinden können. Dadurch ist in mir eine Leidenschaft gewachsen, Menschen zu dienen und genau dies möchte ich in meiner Zukunft tun.
Es ist mein Wunsch, vollzeitlicher Mitarbeiter von HELP for all Nations zu werden. HfaN ist ein Team, das vom Missionszweig der FCJG (Freie christliche Jugendgemeinschaft) in Lüdenscheid, Deutschland gegründet und ausgesandt wurde. Für uns alle scheint es gut und wichtig zu sein, dass ich mich dem Dienst in Deutschland für ein paar Wochen anschliesse und dort eine zusätzliche Trainingszeit erhalte.
Am 24. und 25. August dieses Jahres werden sie dort das 20. Jubiläum von HELP International feiern, und zufälligerweise ist am 26. August mein zweiter Jahrestag mit diesem Dienst hier. So plane ich, eine Reise nach Deutschland zu unternehmen und am Fest dabei zu sein. Während ich dort bin, werde ich an der Schule für Evangelisation und Mission der FCJG teilnehmen, die auch die Leiterschaft von HfaN durchlaufen haben. Zusätzlich möchte ich ein Praktikum in der Drogenreha Haus Wiedenhof absolvieren.

Ich bin nun dran, finanzielle Unterstützung für diese Reise zu sammeln. Es wird eine einmalige Gelegenheit sein, meine Verbindung mit dieser Organisation zu vertiefen und auch meine Fähigkeiten und Begabungen weiter zu entwickeln bevor ich in den Dienst einsteige. Am liebsten möchte ich 8 - 12 Wochen in Deutschland verbringen und versuchen, so viel wie möglich aufzunehmen während ich dort mit den Leuten lebe, lerne, arbeite und diene.
Ich danke Gott für all die Menschen, die mein neues Leben und diese Chance ermöglichen. Von Herzen bin ich dankbar für jegliche Unterstützung in Finanzen, Gebet und Führung. Danke dass ihr euch Zeit zum Lesen genommen habt und über dieses Anliegen nachdenkt.
Der Herr segne euch in allem was ihr tut und behüte euch.

Mit freundlichen Grüssen

Chris Shirey

Wie ihr helfen könnt...

Wir sind begeistert über den Wachstum im Leben von Chris und möchten euch die Möglichkeit geben, einen Anteil an dem zu haben, was Gott in seinem Leben tut.
Wenn ihr ihn finanziell unterstützen möchtet, könnt ihr den Betrag aufs folgende Konto einzahlen:
Bei Verwendungszweck unbedingt Chris Shirey angeben

HELP International e.V.
Deutsche Bank PGK Hagen
BLZ 450 700 24
Konto 2 140 226
IBAN: DE13 4507 0024 0214 0226 00
SWIFT-BIC: DEUT DE DB450

Hierfür können wir leider keine Spendenbescheinigung ausstellen!

Dienstag, 13. März 2012

Gott schenkt Veränderung

Hallo, mein Name ist Martin, bin 21 Jahre alt und komme aus Pfaffenhofen (Bayern). Im Januar fing ich meinen elfmonatigen Freiwilligendienst in Austin an. Gott hat mich wirklich hierher geführt.
Im März letzten Jahres gab er mir ein Drängen aufs Herz für ein Auslandsjahr, wo ich daraufhin mit Suchen anfing. Am Anfang fand ich gar nix, deshalb vertraute ich alles Gott an und jetzt bin ich hier!
Gott schenkte mir zusätzlich finanzielle Unterstützung vom Staat. So erlebte ich seine Versorgung und danke ihm über alles.
Bestimmte Sachen, die mir vorher gar nicht aufgefallen sind hat er mir hier gezeigt. Ich konnte es Gott bringen und er hat mich so verändert, und verändert mich immer noch mehr.
Im ersten Monat waren wir am "Rainbow Gathering", wo sich Travelers, Hippies usw. treffen, und wir haben ihnen Kaffee, heisse Schokolade und Instant Suppen ausgeschenkt. Ich fand diese Zeit für mich total wertvoll, da ich diesen Leuten dienen konnte und für sie da sein durfte. Wir hatten auch einige gute Gespräche, wo wir wirklich Saat aussäen durften.
Bloss an zwei Nächten haben wir bitterlich gefroren, da es eiskalt war. Zum Glück konnten wir uns am Gasherd in der Früh aufwärmen.
Die Einsätze in Austin sind für mich auch eine sehr gesegnete Zeit, da ich diesen Leuten meine Aufmerksamkeit schenken und ihnen einfach zuhören kann. Leider konnte ich bis jetzt noch keine tiefgründigen Gespräche über den Glauben führen, da mein Englischer Wortschatz es nicht hergibt.
Was mir einen riesigen Spass macht, ist die Arbeit im Gemeinschaftshaus. Es macht mir wirklich Freude, die Fortschritte im Haus zu sehen.
Zudem ist die Atmosphäre beim Arbeiten so harmonisch, ich bin das nicht gewohnt von der Arbeit. Habe Maurer gelernt und dort braucht man ein dickes Fell, da jeder jeden blöd anredet. Hier schimpft keiner, keiner sagt dass du nichts kannst, es ist einfach schön mit Christen zusammenzuleben.
Was Gott noch verändert, ist die Beziehung zu ihm; sie wird tiefer und tiefer. Desweiteren lerne ich, in jeder Situation ihm zu vertrauen.
Schlussendlich kann ich sagen, dass ich Gott unendlich dankbar bin, dieses Jahr machen zu können, und dass ich nicht mehr derselbe bin, wenn ich wieder heimkomme.


Donnerstag, 23. Februar 2012

On the road again...

Gerade sind wir von der langen Reise nach Ocala, Florida zurück gekommen. Alljährlich findet dort ein "Rainbow Gathering" statt und wir waren zum zweiten Mal anwesend. Alle 6 Männer unseres Teams konnten es kaum erwarten, bis es endlich los ging. Speziell die Jungs vom "LIFE Training" und unsere Praktikanten freuten sich. Schon Wochen vorher haben wir dafür geplant und organisiert.
Ganz früh am Morgen machten wir uns auf die Socken. Wir wollten so viele Meilen wie möglich am ersten Tag hinter uns bringen (insgesamt 2000 km eine Wegstrecke). Nach 20 Stunden Reise kamen wir wohlbehalten am Zielort an. Wir schnallten unsere Rucksäcke und Ausrüstungen auf den Rücken und marschierten Richtung Wald. Nach einer halben Stunde Wandern fanden wir einen geeigneten Platz und stellten unser Camp auf.
Es war unsere Absicht, den Leuten die am "Rainbow Gathering" teilnehmen zu dienen und ihnen die Liebe Gottes zu bringen. Zudem wollten wir sie auf unseren Dienst aufmerksam machen, im Falle sie ihr Leben auf der Strasse satt hatten und aussteigen wollten. So starteten wir eine kleine Küche am Hauptpfad.
Ganz praktisch schenkten wir den ganzen Tag Kaffee (70 liter pro Tag) und heisse Schokolade aus, und verteilten Frühstück und Suppen. Bald bekamen alle Wind von uns und so wurden wir als die "Creamandsugar-Küche" mit dem besten Kaffee in der Gegend bekannt.
Nebst dem Kochen und Servieren hatten wir tiefe Gespräche mit den Leuten über Jesus. Besonders unsere Lobpreiszeiten waren stark. Gottes Liebe, Gegenwart und sein Friede waren so spürbar in diesem Chaos und Unruhe, dass die Menschen von überall her kamen und zuhörten. Sie waren von der ehrfürchtigen Atmosphäre in unserem Camp berührt.
Viele der jungen Obdachlosen die wir erreichen, besuchen solche Zusammenkünfte. In Florida gab es Begegnungen mit Leuten die wir schon in Austin trafen oder unzähligen anderen, die von irgendwo her von uns hörten und uns kennen lernen wollten. Eine junge Frau aus Kalifornien hat öfters unsere Aufnäher wahrgenommen und freute sich, uns nun persönlich zu sehen.

Eine Woche ohne sanitäre Anlagen zu leben, dafür mit einem Haufen Hippies und obdachlosen Reisenden, war in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung. Aber wir können im Nachhinein sagen, dass es jede Minute wert war und wir glauben, dass die Saat die wir in die Herzen hinein gesäht haben, aufgehen wird.

Vielen Dank für alle Unterstützung und Gebete! Nur durch eure Partnerschaft ist es möglich, diesen Dienst an den Bedürftigen und Verlorenen zu tun.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Herzliche Grüsse vom HfaN-Team!

Wir hoffen dass ihr das letzte Jahr gut abgeschlossen habt und einen tollen Start ins 2012 hattet!
Unser Höhepunkt am Ende des letzten Jahres war definitiv die Weihnachtsparty auf der Strasse.
Es herrschte eine wunderbare Atmosphäre. Die Leute genossen das Essen, die Geschenke und die Gemeinschaft.
Obdachlose Freunde die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten tauchten plötzlich auf und wir fühlten uns wie an einem Familientreffen. Vielen Dank euch allen, die dieses Fest ermöglicht haben!

Voller Elan sind wir ins neue Jahr gestartet und haben mittlerweile tolle Dinge erlebt. Schon auf dem ersten Einsatz kam einer unserer obdachlosen Freunde zum Wohnwagen.
Er erklärte, dass er gerne zu uns aufs "Grundstück" kommen möchte um uns zu helfen, um dann gerechter vor Gott dazustehen. Er fühlte sich sehr verloren und hatte Angst, dass Gott ihn wegen seiner Sucht und seines Versagens ablehnen würde. Deshalb versuchte er, durch gute Taten Gunst bei Gott zu finden.
Wir erzählten ihm, dass Jesus ihn so akzeptiere wie er sei, und dass er nur durch Gottes Gnade allein Errettung und ewiges Leben bekomme. Der junge Mann konnte es kaum glauben und war begeistert zu hören, dass er dies alles genau dort auf der Strasse erhalten konnte.
Er übergab Jesus sein Leben! Was für ein wertvoller Augenblick dies war. Wo vorher Verzweiflung und Angst sein Leben kontrollierten, kehrten nun Frieden und Ruhe im Herzen ein. Als er sich später verabschiedete, zog er überglücklich seines Weges.

Zwei Tage später ist Michael zu uns gestossen. Er nimmt am "LIFE Training" teil und es ist eine Freude und Ehre, ihn hier zu haben. Wir sind begeistert zu entdecken, was Gott für sein Leben bereit hält.

Michael erzählt:

"Ich bin ein junger 19 Jähriger und war bis vor kurzem obdachlos. Ich war nicht Drogen oder Alkohol abhängig, aber ich war verloren, suchte nach Gott und Antworten auf Lebensfragen.
Durch den Rat eines guten Freundes, dass das HfaN-Team mir helfen könnte, landete ich im "LIFEHOUSE". So kam ich aufs Grundstück und habe Jesus entdeckt. Er kann mir meine Fragen beantworten und mich auf dem Weg führen, den ich gehen soll."

Wie ihr lesen könnt, hat 2012 sehr gut begonnen und wir haben grosse Erwartungen, dass wir in diesem Jahr noch viele andere gute Neuigkeiten zum Mitteilen haben!

Cream and Sugar Parkplatz

In den letzten 4 Jahren durften wir den Parkplatz einer Gemeinde in Austin für unsere "Einsätze" mit dem Cream and Sugar Wohnwagen benutzen.
Wir sind sehr dankbar für die Beziehung welche zu den Verantwortlichen entstanden ist. Weil auf diesem Platz nun gebaut wird, können wir diesen Ort nicht mehr länger gebrauchen.
Deshalb sind wir auf der Suche nach einem neuen Ort wo wir entweder die Fahrzeuge parkieren können, oder einem Lokal das wir für unsere Zwecke mieten könnten.
Danke dass ihr im Gebet mit uns dafür einsteht!

Montag, 5. Dezember 2011

HELP Father's House Manila - Freude, unaussprechliche Freude!

Von unserer HELP-Straßenkinderarbeit auf den Philippinen.
“Ich werde dir etwas ganz tolles zu Weihnachten schenken. Es wird eine Überraschung sein. Du wirst dich so freuen über das Bild das ich male und was ich dir schreiben werde. Ich packe das dann auch schön ein!“ zischt die Kleine vor mir durch ihre Zahnlücke, dabei grinst sie übers ganze Gesicht und ich frage mich, ob sie mich überhaupt noch sehen kann durch die Schlitze in ihren Augen. Sie ist erst seit wenigen Tagen bei uns. Ich kann die Freude und Begeisterung gar nicht fassen, die sie ausstrahlt. Es ist direkt ansteckend. Es scheint als sei sie schon immer bei uns gewesen und doch ist sie neu und waren die sieben Jahre ihres kleinen Lebens der reinste Horror gewesen. Sie hatte ihre Schwester gedrängt:“ ich will ins Father’s House!“ und das, obwohl sie noch nie bei uns war und niemanden von unseren Mitarbeitern persönlich kannte. Sie kannte uns nur vom Hören Sagen. Ihre Tante, die selbst als Kind mal bei uns war, hatte ihr von dem Leben im Father’s House erzählt. Das hatte ihr gereicht, um einen Weg aus ihrer Verlassenheit zu sehen. Ein sieben jähriges Mädchen!" Mehr >>

Mittwoch, 16. November 2011

Texas - Gesunde Nahrung für die Seele

Direkt von unserem Team in Austin. "Wann wird der Spice Up Gottesdienst beginnen?"
Wir lieben diese Art von Fragen. Jenny wollte diese Gelegenheit, Jesus anzubeten und seinem Wort zu zuhören, nicht verpassen. Es war offensichtlich, dass dieses Ereignis fest in ihrem Zeitplan für diesen Tag vermerkt war. Während der ganzen Predigt hörte sie aufmerksam zu. Sie erinnerte uns an einen trockenen Schwamm der jeden Tropfen Wasser absorbiert, der auf ihn gegossen wird.

Christy liebt es zu singen. Dennoch war sie sehr skeptisch als wir die Liedermappen zu verteilen begannen. Ihre bisherigen Erfahrungen mit Anbetung und Lobpreis waren sehr stark mit Langeweile verbunden. Nach dem zweiten Lied rief sie mit erregter Stimme: "Lasst uns noch ein weiteres Lied singen." Sie konnte einfach nicht glauben wie lebensspendend es sein kann, für Gott zu singen.
Während sie der Predigt zuhörte versuchte sie laut denkend zu begreifen, was gesagt wurde. An einer Stelle sagte sie mit einer Stimme, die sowohl erstaunt und zugleich bitter klang: "Warum wurde ich in der Vergangenheit soviel Falsches gelehrt?"

Das ist der Zweck unseres Spice Up Gottesdienstes den wir jeden Montagabend bei unserem Cream and Sugar Wohnwagen feiern. Wir wollen für unsere jungen Freunde von der Straße die Möglichkeit schaffen, dem lebendigen Gott zu begegnen. Nach etlichen Jahren Dienst auf der Szene bemerkten wir, dass das herkömmliche Muster von
1. Evangelisation
2. Bekehrung
3. Jüngerschaft
auf der Straße so nicht wirklich anwendbar ist. Wir müssen sie zuerst jüngern, um sie zum Kreuz führen zu können. Oft kennen die Obdachlosen die Bibel in-und auswendig und sind von religiösen und langweiligen Predigten übersättigt. Ihr Verständnis von Gott und seinem Wort ist pervertiert und wir erkannten die Notwendigkeit für eine gesunde, scharfe und lebenspendende geistliche Lehre, die durch den Heiligen Geist lebendig gemacht wird.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Wir sind überzeugt, dass viele dieser jungen Menschen schließlich durchbrechen und wahres Leben in Jesus finden werden.
Mehr zu HELP Texas >>

Montag, 31. Oktober 2011

Thailand - Hilfe durch das HELP-Team

Auszug aus der Reha
Obwohl selber betroffen, leistet das Team von HELP International in Thailand Flutopferhilfe.

Packen von Hilfsgüterpaketen
In der Reha










Rehagelände
Versorgungsküche













Spenden für Lebensmittelpakete und weitere notwendige Fluthilfe sowie für die spätere
Renovierung/Wiederherstellung unseres Rehazentrums nehmen wir gerne auf fogendem Konto entgegen:

HELP International e.V.
Deutsche Bank PGK Hagen
BLZ 450 700 24,
Konto 26 26 26 5
IBAN: DE50 4507 0024 0262 6265 00
SWIFT-BIC: DEUT DE DB450
Verwendungszweck: Fluthilfe Thailand

Hintergund:
Die Wassermassen, die derzeit einen großen Teil von Thailand bedecken, zwangen auch unser Team zur Evakuierung.
Zwar ist das Zentrum von Bangkok noch nicht so schlimm betroffen, aber der Stadtrand, wo auch die HELP-Drogenrahe ihren Sitz hat, ist überflutet. Wasseranschluss und Strom gibt es schon seit einiger Zeit nicht mehr.
Jetzt sind sie mit Hilfe von Freunden in ein Gebiet gezogen, von wo aus sie wieder als Helfer tätig werden.

Aus einer E-Mail von HELP Thailand:


Auszug
Die letzten Sachen erledigt, ein paar Kleider und Güter eingepackt – nun trennten wir uns von unserem Reha-Gelände. Viele teure Sachen mussten wir zurücklassen. Jetzt hoffen und beten wir, dass nichts passiert, denn - auch Kriminelle nutzen gerade jetzt “die Gunst der Stunde”.
Eines der Autos hatten wir leider nicht mehr aus dem nahegelegenen Parkplatz rausbekommen. Das Wasser stand schon zu hoch, um damit noch zu fahren. Wenigstens steht es etwas erhöht. Wiir werden dann sehen, ob es reicht. Das Wasser dürfte auf unserem Rehagelande mittlerweilen gegen 1.2 – 1.5 m stehen.

Nach zwei Stunden abenteuerlicher Fahrt durch zum Teil brusthohes Wasser (Thaigroesse) kamen wir bei unserer ersten Zwischenstation, einer befreundeten Gemeinde, an und fuhren dann nach einigen Beratungen in der folgenden Nacht weiter. 


Rehagelände
Nun sind wir mit ca. 30 Leuten in Häusern von Freunden auf dem Land untergebracht. Wir haben sozusagen unser eigenes Flüchtings-Camp eingerichtet.
Unser zukünftiger Plan ist es, verschiedene Lebensmittel, z.B. Gemüse, Fleisch, Wasser und auch Medizin aus ländlichen Gegenden zu kaufen und dieses in Richtung Bangkok oder andere betroffene Gebiete zu bringen. 

In Bangkok ist es ja so, dass auch die Versorgungswege für Nachschub zusehends abgeschnitten werden.  Lebensmittel in der Stadt werden knapp, Regale wurden leergekauft, Frischwaren können nur schwer nachgeliefert werden, und wenn, dann zu einem horrenden Preis.

Wir werden sehen, wie sich diese und weitere Sachen entwickeln. Wir wollen dran bleiben und der Not begegnen. Wir beten für ein gutes Gelingen im Organisieren und für die nötigen finanziellen Mittel zum Einkauf von Lebensmittel, Benzin und Spenden von Naturalgaben.



Herzliche Grüße aus Thailand


Rolf Niederer