Donnerstag, 27. September 2012

Willkommen zurück

Es gibt ein Sprichwort: "Gutes kommt zu denen die warten."
Nachdem sie 17 Monate auf ein neues Visum für die USA gewartet haben, konnten Tanja und Gerald Spreer endlich wieder zu unserer Gemeinschaft, hier in Austin, Texas zurückkehren.
Es versteht sich von selbst, dass jeder hier glücklich ist, sie wieder zu haben. Wir sind dankbar für all die Gebete, die dies möglich gemacht haben.
Nachdem sie sich Zeit genommen haben um hier wieder Fuss zu fassen, gehen sie mittlerweile wieder ihren regulären Aufgaben hier bei HELP for all Nations nach. Willkommen zurück!

Veränderung

Ein anderes Sprichwort sagt: "Nichts ist beständiger als die Veränderung."
Als Dienst haben wir in den letzten neun Jahren schon eine Menge Veränderungen erlebt. Bald werden wir allerdings eine signifikante Veränderung in unserer Gemeinschaft haben.
Kurt und Barbara Brunner empfinden, dass Gott sie ruft weiter zu gehen, in einen neuen Lebensabschnitt. Deshalb werden sie HELP for all Nations am Ende dieses Jahres verlassen.
Sie waren ein Teil unseres Dienstes seit dem Anfang im Jahr 2003. Für uns alle war es ein Privileg und eine Freude mit ihnen zu arbeiten. Wir haben Kurt, Barbara, David und Josua als liebe Freunde kennengelernt. Ihr Engagement und Fleiß waren ein großer Segen für unseren Dienst.

Beständigkeit

Die Bibel sagt: "Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit." Auch wenn wir viele Veränderungen in unserer Gemeinschaft erleben, sind wir zuversichtlich, dass Gott stets der gleiche bleibt. Wir spüren, dass Gott noch viele grosse und wunderbare Pläne für diesen Dienst und unsere Gemeinschaft hat und freuen uns auf all das, was Er noch unter uns tun wird.
Im Moment haben wir ein volles Haus. Wir hoffen jedoch, bald in der Lage zu sein mehr junge Menschen im "LIFE Training" aufzunehmen, so dass sie ein neues Leben mit Jesus beginnen können.

Wir beten weiter um finanzielle Wunder, die es uns ermöglichen die Renovierungsarbeiten am neuen "Gemeinschaftshaus" abzuschließen.
Sobald das neue Haus fertig ist werden mehr Hilfesuchende, Gäste und Praktikanten unterbringen können.

Montag, 20. August 2012

Gott liebt alle diese Leute

In den letzten Wochen wurden wir Zeugen von einigen dramatischen Ereignissen die sich auf den Strassen von Austin abspielten.
Wir hätten uns gewünscht, dass solche Dinge lieber nicht geschehen wären ...
Einer unserer langjährigen Freunde wurde ohnmächtig hinter einem Müllcontainer aufgefunden. Auf unerklärliche Weise wurde er vom Lastwagen der Müllabfuhr ergriffen und fast zu Tode geschleift. Nun liegt er seit einigen Wochen auf der Intensivstation und die Ärzte kämpfen weiterhin um sein Leben.
Ein anderer Freund wurde erst vor wenigen Monaten aus dem Gefängnis entlassen, wo er für einige Jahre wegen schwerer Körperverletzung gehalten wurde. Nun wurde er vor 2 Wochen wieder inhaftiert, weil er jemand anders fast zu Tode prügelte.
Ein Ehepaar will sich scheiden lassen, nur weil Stolz die eine Partei verleitet hat zu denken, dass sie mehr Rechte hat als der Ehepartner. Ein anderes Paar streitet lauthals vor Ort über Finanzen die sie für Drogen ausgegeben haben. Diese wollten sie eigentlich verkaufen um mit dem Geld ihre Kinder zu besuchen die bei Verwandten sind. Jetzt haben sie es für sich selber aufgebraucht.
Das Leben auf der Strasse ist hart und man wird schnell dazu verleitet, frustriert zu sein, zu verurteilen oder sie mit Gewalt zur Vernunft zu bringen.
Aber Gott liebt alle diese Leute. Aus diesem Grund gab er ihnen Jesus, damit sie nicht zugrunde gehen müssen, sondern ewiges Leben haben können. Gott sandte ihn um sie zu erretten und nicht um sie zu richten. (Joh 3:16+17)
Unser Auftrag ist zu lieben! Wir dürfen nicht auf ihre Taten schauen, sondern möchten uns nach den Herzen der Leute ausstrecken. Wir sind dort, um einen Anker und ein Licht zu sein. Sie sollen die Möglichkeit erkennen, dass sie auf mehr hoffen können als nur auf das was sie im Moment haben. Genau das macht den Unterschied. Umso aufregender ist es zu erleben, wenn sie durchbrechen und die richtigen Schritte gehen. Wenn es nur eine einzige Person ist, dann ist es den ganzen Einsatz wert.

Vielen Dank dass ihr an unserem Dienst Anteil nehmt. Danke dass ihr hinter uns steht und uns mit Finanzen und im Gebet unterstützt. Eure Freundschaft ist so wertvoll!


Dienstag, 17. Juli 2012

Herausforderungen

Am 24. Oktober 2007 haben wir den ersten Einsatz mit unserem frisch renovierten Cream and Sugar Anhänger durchgeführt.
Gleich von Anfang an hat sich der Anhänger zu einem beliebten Treffpunkt für die jungen Obdachlosen am Drag in Austin etabliert. Wir hatten unzählige wertvolle Gespräche und feierten lebensverändernde Spice Up Gottesdienste in diesem kleinen Vehikel. Etliche Leute weihten ihr Leben Jesus und für andere wurde dieser Ort ein Sprungbrett in ein neues Leben weg von der Strasse. Cream and Sugar steht nicht nur für Geschmacksverbesserung sondern auch für Hoffnung und Liebe die nur in Jesus zu finden sind.
Kürzlich wurden wir mit einigen Veränderungen konfrontiert. Auf Grund eines Bauprojekts war der Parkplatz, der uns von der University Baptist Church während etlichen Jahren zur Verfügung gestellt wurde, nicht länger verfügbar.
Während den vergangenen Monaten sind immer auf Einsatz gefahren ohne zu wissen wo wir parkieren werden. Doch Gott war treu und hat uns jeweils mit einem guten Parkplatz versorgt.
Nun wurden wir aber von den städtischen Behörden angewiesen, eine Lizenz bei der Gesundheitsbehörde einzuholen und unsere Essensverteilung neuen Regeln anzupassen. Uns wurde auch gesagt, dass wir einen festen Parkplatz auf privatem Boden vorweisen müssen um die entsprechende Lizenz ausgestellt zu bekommen. Auf einmal war es uns nicht mehr möglich unseren Cream and Sugar Anhänger so einzusetzen wie wir es für die vergangenen Jahren getan hatten.
Jetzt müssen wir improvisieren und und die Art und Weise, wie wir unsere Freunde von der Strasse erreichen, anpassen. Gott sei Dank ist die Gute Nachricht nicht abhängig von einem Anhänger und wir können weiterhin mit Gottes Wirken rechnen.
Gleichzeitig beten wir um Weisheit und Führung wie wir die Anforderungen der Gesundheitsbehörde erfüllen können. Wir evaluieren auch Wege wie wir einen neuen, festen Parkplatz finden können der die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.
Auch wenn die Situation unangenehm ist empfinden wir dennoch, dass Gott uns in etwas Neues hineinführen will. Veränderungen bringen oft Herausforderungen mit sich, die jedoch Wachstum bewirken. Wir sind uns gewiss, dass Gott da etwas Grosses vor hat!

Wir danken Dir für Deine Freundschaft und Dein Interesse in diesem Dienst.

euer HELP for all Nations-Team

Dienstag, 19. Juni 2012

Transformation

Hallo, mein Name ist Nina! Mein Mann Daniel und ich waren für eine Woche zu Besuch im LIFEHOUSE. Während dieser Woche hat Gott in unseren Leben grosse Veränderung bewirkt. Seit einiger Zeit redet Gott zu uns über etwas, dass wir uns nie vorgestellt hätten und von dem wir dachten, es nie tun zu können.
Gott benutzt den Dienst des LIFEHOUSES auf verschiedene Art und Weise. Sie helfen nicht nur den Obdachlosen sondern sie berühren jeden der mit ihnen in Kontakt kommt.
Während dieser Woche haben mein Mann und ich gelernt, dass Gott alles tun kann wenn wir ihm unsere Leben zur Verfügung stellen. Wir empfinden, dass wir genau diesen Punkt erreicht haben und sind schon ganz nervös und auch begeistert zu sehen was er für uns bereit hält. Gott hat uns während dieser Zeit auch gezeigt, dass wenn wir sein Wort lesen und auch daran glauben, unsere Leben verändert werden. Auch wurde uns bewusst, dass wenn wir beten und seinen Willen für unser Leben suchen, wir dadurch immer in seinem Willen sind und wahres Glück erleben werden.
Wir sind gesegnet durch die Freundschaft die entstanden ist und sind gespannt zu sehen, wie Gott diese wunderbaren Leute vom LIFEHOUSE weiterhin gebrauchen wird. Wir freuen uns auch darüber, dass unsere Beziehung zueinander wachsen konnte und wir sind sehr dankbar für den Segen den Gott auf diese Woche gelegt hat. Es war eindrücklich zu sehen wie Gott uns seine Liebe und Gnade erleben lies.

Wir lieben Euch, LIFEHOUSE Familie, und möge Gott Euch segnen.

Update neues Gemeinschaftshaus

Wir sind immer begeistert wenn alle verfügbaren Betten besetzt sind und das Haus voll ist. Wir freuen uns wenn unsere Gemeinschaft wächst, sei es durch Besucher oder Leute die das LIFE Training absolvieren wollen. Doch öfters stossen wir an die Grenzen unserer Kapazität und wir sehnen uns nach dem Tag wo wir vollen Gebrauch von unserem neuen Gemeinschaftshaus machen können. Noch gibt es finanzielle und praktische Herausforderungen zu meistern doch mit Gottes Gnade und Eurer Hilfe werden wir das Ziel erreichen.
Einmal mehr möchten wir uns bei Euch für Eure Freundschaft und Unterstützung in dieser Sache bedanken.

Euer HELP for all Nations Team

Freitag, 18. Mai 2012

Da ist Kraft...

Vor ein paar Tagen kam Paul beim Cream and Sugar Wohnwagen vorbei. Wir hatten ihn schon öfters zu Besuch, doch hatten noch nie die Möglichkeit, ein tieferes Gespräch mit ihm zu führen. Dieses Mal war es ganz anders. Schon nach einer kurzen Zeit waren wir in einer tiefen Diskussion über geistliche Mächte und Gott verwickelt.
Es war erschütternd zu hören wie gerne er dämonische Mächte hatte. Er erzählte uns, wie er sich nach mehr dämonischer Kraft ausstrecke, da sie ihm schon in verschiedensten Situationen geholfen hätte.
Etwas später verliess ich den Wohnwagen, um andere Leute von der Strasse einzuladen. Die ganze Zeit ging mir Paul nicht aus dem Kopf. Ich fing an zu beten und proklamierte, dass jeder böse Geist in Pauls Leben durch Jesu Blut gefangen sei. Durch das Gebet bekam ich richtig Vorfreude auf das was nun passieren würde. Zurück bei den andern stellte ich fest, dass Paul schon gegangen war. Ich vernahm aber, dass er ziemlich friedlich den Ort verlassen hätte.
Am nächsten Morgen gingen wir wieder auf Einsatz. Kurz nachdem wir parkiert hatten tauchte Paul auf.
Er war wie ausgewechselt. Ohne zu zögern fing er an zu erzählen wie er merke, dass ihn Ketten gefangen hielten und er sich nicht frei fühle. Er fragte uns, ob es grundsätzlich einen Weg in die Freiheit gäbe, und ob wir ihm dabei helfen könnten. Paul erklärte uns, dass er unbedingt Jesus brauche.
Ich war sprachlos und geschockt über die schnelle Sinneswandlung, aber noch mehr begeistert, ihn unserem Schöpfer vorzustellen. Nachdem er sein Leben Jesus übergeben hatte beteten wir, um ihn von seinen Ketten zu lösen. Schon während des Gebets fing er an zu lachen und erzählte uns nachher, dass er sich noch nie im Leben so leicht gefühlt hätte.
Seit diesem Tag verändert sich Paul ständig. Seine Persönlichkeit und Reaktionen sind anders.
Da ist Kraft in Jesu Blut!

-Kurt-

Update Gemeinschaftshaus

Während den vergangenen Monaten habe wir viel im neuen Gemeinschaftshaus gearbeitet. Voller Motivation haben wir die Herausforderung angenommen, dieses Gebäude in ein schönes Zuhause zu verwandeln. Schritt für Schritt konnten wir in den meisten Räumen bereits große Fortschritte erzielen.
Für uns alle sind das wertvolle Erfahrungen wo wir zum Beispiel lernen, an einem Vorhaben festzuhalten oder uns am Abend über die geleistete Arbeit zu freuen. Nicht nur das Gebäude durchlebt einen Renovation-Prozess sondern auch wir werden dabei charakterlich geformt.
Unzählige Löcher wurden zu gespachtelt und viele Liter Grundierung und Farbe an die Wände gestrichen. Eines der Badezimmer wird bald fertig gestellt sein und wir haben bereits mit dem Streichen der Küche begonnen. Es steht uns nach wie vor eine Menge Arbeit bevor doch wir sind zuversichtlich, dass wir es schaffen werden.
Bezüglich den Hausanschlüssen hat sich auch etwas getan.
Zwei Wochen vor Weihnachten konnte das Haus an das Stromnetz angeschlossen werden. Dadurch konnten wir das erste Mal Weihnachten im neuen Gemeinschaftshaus feiern - und das ganz ohne zu frieren.
Leider haben wir größere Herausforderungen mit dem Wasseranschluss. Durch die steigende Anzahl von Gebäuden auf unserem Grundstück verlangen die Wasserwerke nun von uns, die Hauptwasserleitung zu ersetzen. Das hat zur Folge, dass wir große Auslagen haben die nicht in unserem Budget enthalten sind.
Trotz all dem glauben wir, dass Gott uns mit den noch benötigten Finanzen versorgen wird, damit das neue Gemeinschaftshaus vollkommen renoviert werden kann und ein Zuhause für viele Menschen wird.
Vielen Dank für Eure Liebe und Unterstützung.

Donnerstag, 26. April 2012

eine einmalige Gelegenheit...

Mein Name ist Chris und ich wohne schon seit fast zwei Jahren hier auf dem LIFEHOUSE Grundstück.
Ich bin dankbar für die Zeit, die ich im LIFE Training mit dem HELP for all Nations (HfaN) Team verbracht habe, sie hat mich total verändert.
Mein altes Leben auf der Strasse, ein Leben voller Gewalt, Angst, Drogen und Ruhelosigkeit, habe ich hinter mir gelassen. Gott hat mir sein Herz durch das Vorbild der Christen gezeigt und mich tief berührt.
ER hat mich in ein neues Leben, erfüllt mit Hoffnung, Frieden und Liebe für andere Menschen und IHN, geführt, was mich inspiriert, anderen zu helfen wie sie richtige Entscheidungen treffen und die Dunkelheit in ihrem Leben überwinden können. Dadurch ist in mir eine Leidenschaft gewachsen, Menschen zu dienen und genau dies möchte ich in meiner Zukunft tun.
Es ist mein Wunsch, vollzeitlicher Mitarbeiter von HELP for all Nations zu werden. HfaN ist ein Team, das vom Missionszweig der FCJG (Freie christliche Jugendgemeinschaft) in Lüdenscheid, Deutschland gegründet und ausgesandt wurde. Für uns alle scheint es gut und wichtig zu sein, dass ich mich dem Dienst in Deutschland für ein paar Wochen anschliesse und dort eine zusätzliche Trainingszeit erhalte.
Am 24. und 25. August dieses Jahres werden sie dort das 20. Jubiläum von HELP International feiern, und zufälligerweise ist am 26. August mein zweiter Jahrestag mit diesem Dienst hier. So plane ich, eine Reise nach Deutschland zu unternehmen und am Fest dabei zu sein. Während ich dort bin, werde ich an der Schule für Evangelisation und Mission der FCJG teilnehmen, die auch die Leiterschaft von HfaN durchlaufen haben. Zusätzlich möchte ich ein Praktikum in der Drogenreha Haus Wiedenhof absolvieren.

Ich bin nun dran, finanzielle Unterstützung für diese Reise zu sammeln. Es wird eine einmalige Gelegenheit sein, meine Verbindung mit dieser Organisation zu vertiefen und auch meine Fähigkeiten und Begabungen weiter zu entwickeln bevor ich in den Dienst einsteige. Am liebsten möchte ich 8 - 12 Wochen in Deutschland verbringen und versuchen, so viel wie möglich aufzunehmen während ich dort mit den Leuten lebe, lerne, arbeite und diene.
Ich danke Gott für all die Menschen, die mein neues Leben und diese Chance ermöglichen. Von Herzen bin ich dankbar für jegliche Unterstützung in Finanzen, Gebet und Führung. Danke dass ihr euch Zeit zum Lesen genommen habt und über dieses Anliegen nachdenkt.
Der Herr segne euch in allem was ihr tut und behüte euch.

Mit freundlichen Grüssen

Chris Shirey

Wie ihr helfen könnt...

Wir sind begeistert über den Wachstum im Leben von Chris und möchten euch die Möglichkeit geben, einen Anteil an dem zu haben, was Gott in seinem Leben tut.
Wenn ihr ihn finanziell unterstützen möchtet, könnt ihr den Betrag aufs folgende Konto einzahlen:
Bei Verwendungszweck unbedingt Chris Shirey angeben

HELP International e.V.
Deutsche Bank PGK Hagen
BLZ 450 700 24
Konto 2 140 226
IBAN: DE13 4507 0024 0214 0226 00
SWIFT-BIC: DEUT DE DB450

Hierfür können wir leider keine Spendenbescheinigung ausstellen!

Dienstag, 13. März 2012

Gott schenkt Veränderung

Hallo, mein Name ist Martin, bin 21 Jahre alt und komme aus Pfaffenhofen (Bayern). Im Januar fing ich meinen elfmonatigen Freiwilligendienst in Austin an. Gott hat mich wirklich hierher geführt.
Im März letzten Jahres gab er mir ein Drängen aufs Herz für ein Auslandsjahr, wo ich daraufhin mit Suchen anfing. Am Anfang fand ich gar nix, deshalb vertraute ich alles Gott an und jetzt bin ich hier!
Gott schenkte mir zusätzlich finanzielle Unterstützung vom Staat. So erlebte ich seine Versorgung und danke ihm über alles.
Bestimmte Sachen, die mir vorher gar nicht aufgefallen sind hat er mir hier gezeigt. Ich konnte es Gott bringen und er hat mich so verändert, und verändert mich immer noch mehr.
Im ersten Monat waren wir am "Rainbow Gathering", wo sich Travelers, Hippies usw. treffen, und wir haben ihnen Kaffee, heisse Schokolade und Instant Suppen ausgeschenkt. Ich fand diese Zeit für mich total wertvoll, da ich diesen Leuten dienen konnte und für sie da sein durfte. Wir hatten auch einige gute Gespräche, wo wir wirklich Saat aussäen durften.
Bloss an zwei Nächten haben wir bitterlich gefroren, da es eiskalt war. Zum Glück konnten wir uns am Gasherd in der Früh aufwärmen.
Die Einsätze in Austin sind für mich auch eine sehr gesegnete Zeit, da ich diesen Leuten meine Aufmerksamkeit schenken und ihnen einfach zuhören kann. Leider konnte ich bis jetzt noch keine tiefgründigen Gespräche über den Glauben führen, da mein Englischer Wortschatz es nicht hergibt.
Was mir einen riesigen Spass macht, ist die Arbeit im Gemeinschaftshaus. Es macht mir wirklich Freude, die Fortschritte im Haus zu sehen.
Zudem ist die Atmosphäre beim Arbeiten so harmonisch, ich bin das nicht gewohnt von der Arbeit. Habe Maurer gelernt und dort braucht man ein dickes Fell, da jeder jeden blöd anredet. Hier schimpft keiner, keiner sagt dass du nichts kannst, es ist einfach schön mit Christen zusammenzuleben.
Was Gott noch verändert, ist die Beziehung zu ihm; sie wird tiefer und tiefer. Desweiteren lerne ich, in jeder Situation ihm zu vertrauen.
Schlussendlich kann ich sagen, dass ich Gott unendlich dankbar bin, dieses Jahr machen zu können, und dass ich nicht mehr derselbe bin, wenn ich wieder heimkomme.


Donnerstag, 23. Februar 2012

On the road again...

Gerade sind wir von der langen Reise nach Ocala, Florida zurück gekommen. Alljährlich findet dort ein "Rainbow Gathering" statt und wir waren zum zweiten Mal anwesend. Alle 6 Männer unseres Teams konnten es kaum erwarten, bis es endlich los ging. Speziell die Jungs vom "LIFE Training" und unsere Praktikanten freuten sich. Schon Wochen vorher haben wir dafür geplant und organisiert.
Ganz früh am Morgen machten wir uns auf die Socken. Wir wollten so viele Meilen wie möglich am ersten Tag hinter uns bringen (insgesamt 2000 km eine Wegstrecke). Nach 20 Stunden Reise kamen wir wohlbehalten am Zielort an. Wir schnallten unsere Rucksäcke und Ausrüstungen auf den Rücken und marschierten Richtung Wald. Nach einer halben Stunde Wandern fanden wir einen geeigneten Platz und stellten unser Camp auf.
Es war unsere Absicht, den Leuten die am "Rainbow Gathering" teilnehmen zu dienen und ihnen die Liebe Gottes zu bringen. Zudem wollten wir sie auf unseren Dienst aufmerksam machen, im Falle sie ihr Leben auf der Strasse satt hatten und aussteigen wollten. So starteten wir eine kleine Küche am Hauptpfad.
Ganz praktisch schenkten wir den ganzen Tag Kaffee (70 liter pro Tag) und heisse Schokolade aus, und verteilten Frühstück und Suppen. Bald bekamen alle Wind von uns und so wurden wir als die "Creamandsugar-Küche" mit dem besten Kaffee in der Gegend bekannt.
Nebst dem Kochen und Servieren hatten wir tiefe Gespräche mit den Leuten über Jesus. Besonders unsere Lobpreiszeiten waren stark. Gottes Liebe, Gegenwart und sein Friede waren so spürbar in diesem Chaos und Unruhe, dass die Menschen von überall her kamen und zuhörten. Sie waren von der ehrfürchtigen Atmosphäre in unserem Camp berührt.
Viele der jungen Obdachlosen die wir erreichen, besuchen solche Zusammenkünfte. In Florida gab es Begegnungen mit Leuten die wir schon in Austin trafen oder unzähligen anderen, die von irgendwo her von uns hörten und uns kennen lernen wollten. Eine junge Frau aus Kalifornien hat öfters unsere Aufnäher wahrgenommen und freute sich, uns nun persönlich zu sehen.

Eine Woche ohne sanitäre Anlagen zu leben, dafür mit einem Haufen Hippies und obdachlosen Reisenden, war in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung. Aber wir können im Nachhinein sagen, dass es jede Minute wert war und wir glauben, dass die Saat die wir in die Herzen hinein gesäht haben, aufgehen wird.

Vielen Dank für alle Unterstützung und Gebete! Nur durch eure Partnerschaft ist es möglich, diesen Dienst an den Bedürftigen und Verlorenen zu tun.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Herzliche Grüsse vom HfaN-Team!

Wir hoffen dass ihr das letzte Jahr gut abgeschlossen habt und einen tollen Start ins 2012 hattet!
Unser Höhepunkt am Ende des letzten Jahres war definitiv die Weihnachtsparty auf der Strasse.
Es herrschte eine wunderbare Atmosphäre. Die Leute genossen das Essen, die Geschenke und die Gemeinschaft.
Obdachlose Freunde die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten tauchten plötzlich auf und wir fühlten uns wie an einem Familientreffen. Vielen Dank euch allen, die dieses Fest ermöglicht haben!

Voller Elan sind wir ins neue Jahr gestartet und haben mittlerweile tolle Dinge erlebt. Schon auf dem ersten Einsatz kam einer unserer obdachlosen Freunde zum Wohnwagen.
Er erklärte, dass er gerne zu uns aufs "Grundstück" kommen möchte um uns zu helfen, um dann gerechter vor Gott dazustehen. Er fühlte sich sehr verloren und hatte Angst, dass Gott ihn wegen seiner Sucht und seines Versagens ablehnen würde. Deshalb versuchte er, durch gute Taten Gunst bei Gott zu finden.
Wir erzählten ihm, dass Jesus ihn so akzeptiere wie er sei, und dass er nur durch Gottes Gnade allein Errettung und ewiges Leben bekomme. Der junge Mann konnte es kaum glauben und war begeistert zu hören, dass er dies alles genau dort auf der Strasse erhalten konnte.
Er übergab Jesus sein Leben! Was für ein wertvoller Augenblick dies war. Wo vorher Verzweiflung und Angst sein Leben kontrollierten, kehrten nun Frieden und Ruhe im Herzen ein. Als er sich später verabschiedete, zog er überglücklich seines Weges.

Zwei Tage später ist Michael zu uns gestossen. Er nimmt am "LIFE Training" teil und es ist eine Freude und Ehre, ihn hier zu haben. Wir sind begeistert zu entdecken, was Gott für sein Leben bereit hält.

Michael erzählt:

"Ich bin ein junger 19 Jähriger und war bis vor kurzem obdachlos. Ich war nicht Drogen oder Alkohol abhängig, aber ich war verloren, suchte nach Gott und Antworten auf Lebensfragen.
Durch den Rat eines guten Freundes, dass das HfaN-Team mir helfen könnte, landete ich im "LIFEHOUSE". So kam ich aufs Grundstück und habe Jesus entdeckt. Er kann mir meine Fragen beantworten und mich auf dem Weg führen, den ich gehen soll."

Wie ihr lesen könnt, hat 2012 sehr gut begonnen und wir haben grosse Erwartungen, dass wir in diesem Jahr noch viele andere gute Neuigkeiten zum Mitteilen haben!

Cream and Sugar Parkplatz

In den letzten 4 Jahren durften wir den Parkplatz einer Gemeinde in Austin für unsere "Einsätze" mit dem Cream and Sugar Wohnwagen benutzen.
Wir sind sehr dankbar für die Beziehung welche zu den Verantwortlichen entstanden ist. Weil auf diesem Platz nun gebaut wird, können wir diesen Ort nicht mehr länger gebrauchen.
Deshalb sind wir auf der Suche nach einem neuen Ort wo wir entweder die Fahrzeuge parkieren können, oder einem Lokal das wir für unsere Zwecke mieten könnten.
Danke dass ihr im Gebet mit uns dafür einsteht!

Montag, 5. Dezember 2011

HELP Father's House Manila - Freude, unaussprechliche Freude!

Von unserer HELP-Straßenkinderarbeit auf den Philippinen.
“Ich werde dir etwas ganz tolles zu Weihnachten schenken. Es wird eine Überraschung sein. Du wirst dich so freuen über das Bild das ich male und was ich dir schreiben werde. Ich packe das dann auch schön ein!“ zischt die Kleine vor mir durch ihre Zahnlücke, dabei grinst sie übers ganze Gesicht und ich frage mich, ob sie mich überhaupt noch sehen kann durch die Schlitze in ihren Augen. Sie ist erst seit wenigen Tagen bei uns. Ich kann die Freude und Begeisterung gar nicht fassen, die sie ausstrahlt. Es ist direkt ansteckend. Es scheint als sei sie schon immer bei uns gewesen und doch ist sie neu und waren die sieben Jahre ihres kleinen Lebens der reinste Horror gewesen. Sie hatte ihre Schwester gedrängt:“ ich will ins Father’s House!“ und das, obwohl sie noch nie bei uns war und niemanden von unseren Mitarbeitern persönlich kannte. Sie kannte uns nur vom Hören Sagen. Ihre Tante, die selbst als Kind mal bei uns war, hatte ihr von dem Leben im Father’s House erzählt. Das hatte ihr gereicht, um einen Weg aus ihrer Verlassenheit zu sehen. Ein sieben jähriges Mädchen!" Mehr >>

Mittwoch, 16. November 2011

Texas - Gesunde Nahrung für die Seele

Direkt von unserem Team in Austin. "Wann wird der Spice Up Gottesdienst beginnen?"
Wir lieben diese Art von Fragen. Jenny wollte diese Gelegenheit, Jesus anzubeten und seinem Wort zu zuhören, nicht verpassen. Es war offensichtlich, dass dieses Ereignis fest in ihrem Zeitplan für diesen Tag vermerkt war. Während der ganzen Predigt hörte sie aufmerksam zu. Sie erinnerte uns an einen trockenen Schwamm der jeden Tropfen Wasser absorbiert, der auf ihn gegossen wird.

Christy liebt es zu singen. Dennoch war sie sehr skeptisch als wir die Liedermappen zu verteilen begannen. Ihre bisherigen Erfahrungen mit Anbetung und Lobpreis waren sehr stark mit Langeweile verbunden. Nach dem zweiten Lied rief sie mit erregter Stimme: "Lasst uns noch ein weiteres Lied singen." Sie konnte einfach nicht glauben wie lebensspendend es sein kann, für Gott zu singen.
Während sie der Predigt zuhörte versuchte sie laut denkend zu begreifen, was gesagt wurde. An einer Stelle sagte sie mit einer Stimme, die sowohl erstaunt und zugleich bitter klang: "Warum wurde ich in der Vergangenheit soviel Falsches gelehrt?"

Das ist der Zweck unseres Spice Up Gottesdienstes den wir jeden Montagabend bei unserem Cream and Sugar Wohnwagen feiern. Wir wollen für unsere jungen Freunde von der Straße die Möglichkeit schaffen, dem lebendigen Gott zu begegnen. Nach etlichen Jahren Dienst auf der Szene bemerkten wir, dass das herkömmliche Muster von
1. Evangelisation
2. Bekehrung
3. Jüngerschaft
auf der Straße so nicht wirklich anwendbar ist. Wir müssen sie zuerst jüngern, um sie zum Kreuz führen zu können. Oft kennen die Obdachlosen die Bibel in-und auswendig und sind von religiösen und langweiligen Predigten übersättigt. Ihr Verständnis von Gott und seinem Wort ist pervertiert und wir erkannten die Notwendigkeit für eine gesunde, scharfe und lebenspendende geistliche Lehre, die durch den Heiligen Geist lebendig gemacht wird.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Wir sind überzeugt, dass viele dieser jungen Menschen schließlich durchbrechen und wahres Leben in Jesus finden werden.
Mehr zu HELP Texas >>

Montag, 31. Oktober 2011

Thailand - Hilfe durch das HELP-Team

Auszug aus der Reha
Obwohl selber betroffen, leistet das Team von HELP International in Thailand Flutopferhilfe.

Packen von Hilfsgüterpaketen
In der Reha










Rehagelände
Versorgungsküche













Spenden für Lebensmittelpakete und weitere notwendige Fluthilfe sowie für die spätere
Renovierung/Wiederherstellung unseres Rehazentrums nehmen wir gerne auf fogendem Konto entgegen:

HELP International e.V.
Deutsche Bank PGK Hagen
BLZ 450 700 24,
Konto 26 26 26 5
IBAN: DE50 4507 0024 0262 6265 00
SWIFT-BIC: DEUT DE DB450
Verwendungszweck: Fluthilfe Thailand

Hintergund:
Die Wassermassen, die derzeit einen großen Teil von Thailand bedecken, zwangen auch unser Team zur Evakuierung.
Zwar ist das Zentrum von Bangkok noch nicht so schlimm betroffen, aber der Stadtrand, wo auch die HELP-Drogenrahe ihren Sitz hat, ist überflutet. Wasseranschluss und Strom gibt es schon seit einiger Zeit nicht mehr.
Jetzt sind sie mit Hilfe von Freunden in ein Gebiet gezogen, von wo aus sie wieder als Helfer tätig werden.

Aus einer E-Mail von HELP Thailand:


Auszug
Die letzten Sachen erledigt, ein paar Kleider und Güter eingepackt – nun trennten wir uns von unserem Reha-Gelände. Viele teure Sachen mussten wir zurücklassen. Jetzt hoffen und beten wir, dass nichts passiert, denn - auch Kriminelle nutzen gerade jetzt “die Gunst der Stunde”.
Eines der Autos hatten wir leider nicht mehr aus dem nahegelegenen Parkplatz rausbekommen. Das Wasser stand schon zu hoch, um damit noch zu fahren. Wenigstens steht es etwas erhöht. Wiir werden dann sehen, ob es reicht. Das Wasser dürfte auf unserem Rehagelande mittlerweilen gegen 1.2 – 1.5 m stehen.

Nach zwei Stunden abenteuerlicher Fahrt durch zum Teil brusthohes Wasser (Thaigroesse) kamen wir bei unserer ersten Zwischenstation, einer befreundeten Gemeinde, an und fuhren dann nach einigen Beratungen in der folgenden Nacht weiter. 


Rehagelände
Nun sind wir mit ca. 30 Leuten in Häusern von Freunden auf dem Land untergebracht. Wir haben sozusagen unser eigenes Flüchtings-Camp eingerichtet.
Unser zukünftiger Plan ist es, verschiedene Lebensmittel, z.B. Gemüse, Fleisch, Wasser und auch Medizin aus ländlichen Gegenden zu kaufen und dieses in Richtung Bangkok oder andere betroffene Gebiete zu bringen. 

In Bangkok ist es ja so, dass auch die Versorgungswege für Nachschub zusehends abgeschnitten werden.  Lebensmittel in der Stadt werden knapp, Regale wurden leergekauft, Frischwaren können nur schwer nachgeliefert werden, und wenn, dann zu einem horrenden Preis.

Wir werden sehen, wie sich diese und weitere Sachen entwickeln. Wir wollen dran bleiben und der Not begegnen. Wir beten für ein gutes Gelingen im Organisieren und für die nötigen finanziellen Mittel zum Einkauf von Lebensmittel, Benzin und Spenden von Naturalgaben.



Herzliche Grüße aus Thailand


Rolf Niederer

Dienstag, 18. Oktober 2011

Unterwegs mit Gott!

Hallo, mein Name ist Tim, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Lüdenscheid, Deutschland, und bin dort Mitglied der "FCJG".Anfang August trat ich hier in Austin einen zehnmonatigen Freiwilligen-Dienst bei "Help for all Nations" an.
Schon in diesen ersten zwei Monaten habe ich viel erlebt und durfte einige Erfahrungen mit dem Team sammeln. So geschah bereits bei der Einreise ein kleines Wunder. Ich konnte nach einigem Hin und Her schlussendlich mein Visum für 12 Monate in den Händen halten!

Das wahrscheinlich Erste was mir beim Verlassen des Flughafens auffiel, war das im wahrsten Sinne des Wortes "atemberaubende" Wetter. So war es die letzten Monate konstant heiss und trocken, was zu den Bränden geführt hat, von denen ihr sicher schon in einem vorherigen "inside" gelesen habt. Das war auch für mich eine extrem Situation, in der ich mich noch nie zuvor befand. Es fühlte sich geradezu surreal an, auf einmal hautnah an einer solchen Katastrophe dran zu sein. Hier habe ich aufs Neue gemerkt, dass es wichtig ist, Gott grösser als all diese Dinge zu erkennen und ihm die Situation anzuvertrauen.
Ein fester Bestandteil meines Alltags sind die Einsätze mit dem "Cream and Sugar" Trailer in Austin. Ich finde jeden Einsatz sehr spannend. Es ist toll, Zeit mit den Obdachlosen zu verbringen, ihre Geschichten zu hören und selbst etwas mitzuteilen. Ich erinnere mich besonders an eine Situation während meines ersten Einsatzes.
Ein Mann, der regelmässig zu uns kommt, sagte nach der Anbetungszeit des Gottesdienstes, er hätte zum ersten Mal Gottes Gegenwart gespürt. Dieses "kleine" Ereignis hat mir gezeigt, was für grossartige Möglichkeiten wir haben, und wie Gott uns benutzen kann um Herzen und schlussendlich Leben zu verändern. Das war wirklich ein genialer Start für mich!

Sehr hilfreich für mich ist, dass ich mit Chris zusammenlebe, einem Teilnehmer des "LIFE Trainings". Er kam vor gut einem Jahr zu dem Team, hat sein altes Leben auf der Strasse aufgegeben und startete neu durch. Gemeinsam mit ihm verbringe ich auch grösstenteils die Arbeitszeiten neben den Einsätzen.
So sind wir momentan damit beschäftigt, unser neues "Gemeinschaftshaus" zu renovieren. Wir haben in den letzten Wochen den Teppich entfernt und machen jetzt die Wände zum Streichen bereit. Auch wenn es zeitweise Arbeiten sind die viel Geduld erfordern, macht es gerade mit Blick auf das Endergebnis Spass dort zu arbeiten!

Gott führt mich in eine neue Tiefe und begegnet mir in den persönlichen Zeiten mit ihm. Es ist super stark für mich, ein Jahr für Gott zu investieren, mich von keiner Ablenkung aufhalten zu lassen und fokussiert vorwärts zu gehen.
Es ist toll zu sehen, wie sich Gott zu der Entscheidung stellt. Dass ich mein Visa bekommen habe, hier guten Anschluss gefunden habe und mich rundum wohlfühle ist nicht zuletzt sein Verdienst. Auch finanziell wurde ich kürzlich noch einmal sehr gesegnet. So wurde mir staatliche Unterstützung zugesagt, die mir sehr hilft und auch im Vorfeld habe ich in dieser Hinsicht wirklich Versorgung erlebt. Dies alles ist sehr ermutigend für mich.
Es ist einfach total stark mit Gott einen Weg zu beschreiten!

Vielen Dank!

Gottes Treue und eure Mithilfe begeistern uns!
Ende Juli haben wir das neue "Gemeinschaftshaus" auf unser Grundstück transportiert, und bis heute haben wir schon die Hälfte der Kosten für die Renovation und Infrastruktur erhalten. Dies hat uns sehr ermutigt.
Ganz herzlichen Dank für eure Grosszügigkeit und Unterstützung in diesem wichtigen Projekt!

Euer HELP for all Nations Team

Mittwoch, 28. September 2011

Mongolei - Aus dem Tagebuch einer Missionarin

Henti ist ein eher ländliches Gebiet in der Mongolei. Was die HELP-Mitarbeiter dort erleben, könnt Ihr hier in Auszügen nachlesen. Von Cäcilie Reuss

Bei der Eis-Auslieferung
Dienstag, 30.8.: Es gießt in Strömen. Da es länger nicht geregnet hat, stehen die Straßen sofort unter Wasser. Man sieht die Schlaglöcher nicht mehr und muss beim Autofahren aufpassen. Wir sind zur 90-Jahr-Feier des Gefängnisses eingeladen. Unzählige Auszeichnungen (Medaillen) werden an die Wärter und Mitarbeiter vergeben. Dann gibt es ein Konzert. Einige der Gefängnismitarbeiter singen selbst, die Kollegen sind begeistert und singen eifrig mit.

Mittwoch, 31.8.: Spontan helfe ich Urnaa* beim Ausliefern von Eis an verschiedene Läden im Ort. Unsere Bäckerei hat den ganzen Sommer über selbst Eis gemacht und verkauft. Abends feiern wir den Geburtstag von einem Teenager, der bei uns wohnt.

Donnerstag, 1.9.: Schulanfang. Nach 3 Monaten Sommerferien ein großes Ereignis. In Schuluniform und mit weißen Schleifen im Haar sieht man morgens Scharen von Kindern zur Schule laufen. Ich helfe, wie jeden Donnerstag, beim Kochen für die Kinderspeisung. Es gibt Eintopf mit Nudeln. Heute kommen etwa 25 Kinder.

Der ganze Rundbrief als PDF-Datei zum Download >>

Montag, 19. September 2011

Gottes Herz für die Leidtragenden

In der Gegend von Bastrop, Texas, brachen am Sonntag, den 4. September 2011, etliche Buschfeuer aus. Schon nach einer kurzen Zeit entstand daraus ein einziges grosses Feuer, das schlussendlich beinahe 1600 Häuser niederbrannte und eine Fläche von ca. 137 km² Land zerstörte. 5000 Häuser mussten evakuiert werden und eine Anzahl von Notunterkünften und Spendestellen wurden errichtet um der grossen Not zu begegnen. Bei keinem anderen Feuer in der Geschichte Texas war die Zerstörungskraft so gross wie bei diesem. Präsident Obama erklärte den Notstand.

An einem gewissen Punkt wurde auch unser "LIFEHOUSE"-Grundstück vom Feuer bedroht. Wir trafen alle nötigen Massnahmen um für eine allfällige Evakuierung gerüstet zu sein. Durch die Gnade Gottes wurden wir verschont und durften zu Hause bleiben.
Die darauf folgenden Tage verbrachten wir in einem Spenden-Verteil-Zentrum wo wir mithalfen die gespendeten Güter zu sortieren und an die Hilfsbedürftigen auszuteilen. Wir waren überwältigt von der Grosszügigkeit der Leute und der Bereitschaft zu dienen. Etliche Leute mit denen wir zusammenarbeiteten, hatten auch ihre Häuser verloren. Dennoch waren sie mehr besorgt um das Wohlergehen der Anderen, als um ihr eigenes Befinden. Die Gegenwart Gottes war spürbar an diesem Ort. Diese Erlebnisse werden einen bleibenden Eindruck in unseren Leben hinterlassen.

Das ist die dritte Katastrophe die wir in der Geschichte unseres Dienstes erlebt haben. Wir hatten das Vorrecht Opfern von Hurrikan Katrina und Hurrikan Ike zu dienen und jedes mal erlebten wir Gottes Herz für die Leidtragenden. Wir fühlen uns geehrt, Teil von etwas Grösserem im Reich Gottes zu sein.

Wir möchten uns ganz herzlich bei all denjenigen bedanken, die für uns während dieser schwierigen Zeit gebetet hatten. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis wenn man sich bewusst ist, dass Menschen über den ganzen Globus verstreut, für einem im Gebet einstehen.

Prayer Support Team

Seit einem Jahr verschicken wir ein monatliches Gebetsemail mit aktuellen Anliegen unseres Dienstes. Wir nennen das Ganze "Prayer Support Team". Falls Du auch Teil dieses Gebetsteams sein möchtest, dann trage Dich doch einfach "hier" ein.

Dienstag, 6. September 2011

Vielen Dank - Unterkunft für den Winter gesichert

Vor kurzem riefen wir dazu auf, für Davaadorj zu spenden (hier auf dem Bild zusammen mit dem Leiter von HELP, Martin Rohsmann). Er ist ein ehemaliger buddhistischer Lama in der Mongolei, der vor kurzem Christ geworden ist.
Davadoorj hat keine Verwandten, die sich um ihn kümmern und dadurch, dass er nicht mehr im buddhistischen Tempel unterkommen konnte, brauchte er eine Bleibe für den Winter.
Unsere Mitarbeiter vor Ort wollten ihm und anderen Bedürftigen ein mongolisches Rundzelt (Ger) kaufen, damit sie eine landesübliche, warme Unterkunft für den Winter haben. 
Ganz herzlichen Dank an alle, die hier gespendet haben! Das Geld kam schnell zusammen und das Team in der Mongolei leitet alles in die Wege, um den Bedürftigen zu helfen (Photos folgen in Kürze).

Jetzt möchten wir Euch um Identifikation mit einem weiteren Projekt bitten:


In der Mongolei hat die Kälte bereits eingesetzt. Das bedeutet, dass unser Kinderhaus in der Hauptstadt Ulan Bator ab jetzt jeden Monat Heizkohle im
Wert von 600 - 700 Euro benötigt. Im Haus wohnen ca. 20 Kinder in kleinen Wohngruppen, gemeinsam mit den Mitarbeitern. 

Mehr Informationen (PDF) >>

Dienstag, 23. August 2011

Japan - Hilfe für Sendai

Kleines Update und Bilder bei Facebook >>
Ein halbes Jahr nach dem gewaltigen Tsunami in Japan leiden in der Region um die Hafenstadt Sendai immer noch Tausende von Menschen an den Auswirkungen der Katastrophe. Es gibt viele Familien, denen zwar das Haus an sich stehen geblieben, jedoch der gesamte Hausrat zerstört bzw. weggespült worden ist.

Wir haben nun eine konkrete Gelegenheit, solchen Menschen zu helfen. Vom 9. – 28. September wird ein Lüdenscheider Team ins Katastrophengebiet Sendai reisen. In Zusammenarbeit mit Christen vor Ort werden sie betroffene Familien besuchen und deren Haushalte mit dem Nötigsten ausstatten. (Die Grundausstattung für ein Haus beläuft sich auf ca. 2500 Euro.)
Wir wären sehr dankbar für finanzielle Unterstützung der Hilfsaktion für Japan!

Spendenkonto:
HELP International e.V.
Deutsche Bank PGK Hagen
BLZ 450 700 24, Konto: 26 26 26 5
IBAN: DE50 4507 0024 0262 6265 00
SWIFT-BIC: DEUT DE DB450
Stichwort: Tsunami Japan




Telefonischer Kontakt:
HELP International, Tel.: 0 23 51 / 2 00 49 


Das folgende Video zeigt das Ausmaß der Katastrophe, was inzwischen passiert ist und wie das Team helfen möchte.



Dienstag, 16. August 2011

Das Haus ist da!

Der vergangene Monat war sehr aufregend für uns. Am 27. Juli wurde das neue Gemeinschaftshaus auf unser "LIFEHOUSE" Grundstück transportiert!
Die 65 Kilometer von Round Rock nach Cedar Creek überstand das Haus unbeschadet. Einmal mehr waren wir begeistert von der Grösse des Hauses. Es ist 23m lang und 8,5m breit, hat vier Schlafzimmer, 2 Badezimmer, Waschküche, eine grosse Küche und ein grossflächiges Wohnzimmer. Das Haus erfüllt genau unsere Bedürfnisse und es wird ein Segen für viele hilfsbedürftige Menschen sein, die hier im "LIFEHOUSE" ein neues Zuhause finden werden. Nochmals möchten wir unsere Dankbarkeit all jenen Freunden zum Ausdruck bringen, die dies möglich gemacht haben - ihr seid genial!
Wir empfinden, dass wir einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte unseres Dienstes erreicht haben. Durch das neue Gebäude ergeben sich nicht nur neue Möglichkeiten, sondern wir fangen auch an, den restlichen Teil des Grundstücks zu erschliessen. Auf Grund des Standortes des Hauses müssen wir die entsprechende Infrastruktur ganz neu errichten, wie Wasseranschluss, Abwasseranlage und Elektrizität. Gleichzeitig machen wir dadurch diesen Teil des Grundstücks zugänglich für zukünftige Gebäude.
Dies fordert uns ganz neu heraus, für die entsprechenden Finanzen zu glauben. Wir rechnen mit Kosten von etwa $ 30'000.
Es ist unser Gebet, dass wir diese baulichen Massnahmen in kurzer Zeit angehen können und sobald wie möglich Gebrauch machen können von unserem neuen Gemeinschaftshaus.


Wir sind dankbar für jede Hilfe und Unterstützung. In der Vergangenheit durften wir so oft Gottes Versorgung auf wunderbare Art und Weise erleben und wir sind zuversichtlich, dass das erst der Anfang war von dem was noch vor uns liegt.

Ganz herzlichen Dank für euer Mittragen!

Gottes Segen,
das HELP for all Nations - Team

Video vom Transport